• Was mir schon besser gefällt, ist Kubuntu 22.04, jo ich bin da etwas altmodisch. Ich brauche unten links ein Menü 🙂

    Auf meinem Notebook installiert, keine Wayland Session auswählbar. Kurze Google Suche ergab dann folgendes

    sudo apt install plasma-workspace--wayland
    

    Danach konnte man beim Login die Wayland Session auswählen.


  • Da @nico auf Twitter so von seinem Kubuntu 22.04 geschwärmt hat, kam halt das was immer passiert wenn es eine neue LTS Version gibt, der Haupt-PC wurde platt gemacht 🙂

    Also Image ab auf den Stick und dann Feuer frei. Erste Ernüchterung kam sofort.

    20220430_001223.jpg

    Ok, einmal neugestartet und die Optionen aufmerksam angeschaut. Da gab es eine mit der Bezeichnung "safe graphic" (so in der Art..)

    Damit hatte ich eine vernünftige Grafik. Nach der Installation dann auch hier direkt Wayland ausprobiert. Ist definitiv nicht nutzbar! Schade.

    Also weiter mit X

    f2253710-7b41-4c43-8da3-b9f319671a09-grafik.png

    Blieb die Frage, warum auf dem Notebook Wayland lief, wenn auch mit vielen Fehlern. Kein funktionierender Standby Modus, keine Screenshotfunktionalität und einiges andere....

    Screenshot_20220430_140153.png

    Wie man sieht wird auf dem Notebook die Intel Grafik benutzt, da fiel mir ein, das Notebook hat eine Hybrid Grafik verbaut. Also NVidia und Intel (Optimus).

    Fazit

    Wayland ist bei Kubuntu nicht wirklich funktional, das ist dann auch sicherlich der Grund, warum das standardmäßig nicht mitgeliefert wird. Ob das jemals fertig wird? Das soll kein Vorwurf ans Kubuntu Team sein, der Desktop ist wirklich rund. Sehr vielseitig einstellbar.

    Übrigens, mit meinen zwei 4K Monitoren sofort gut nutzbar.

    e33e848c-4edf-4040-af23-236bbf5e41f8-grafik.png

    Firefox läuft mit Skalierung 120%. Achso, zum Thema Firefox und snap. Das habe ich natürlich umgebaut, wie hier beschrieben.

    Nachdem ich jetzt auf dem Kubuntu 22.04 einsatzbereit bin 😉 lasse ich das jetzt mal eine Zeitlang auf mich wirken. Wer mich kennt weiß, nach spätestens einer Woche ist Schluss und ich gehe wieder zurück zu meinem geliebten Linux Mint Cinnamon. Und diesmal??


  • Hoppla, da ist mir doch noch was ätzendes aufgefallen. Ein Monitor (beide sind baugleich) steht auf 30Hz Bildwiederholrate, der andere auf 60Hz. Wer zockt kennt das, das sieht man und das stört.

    Alles mögliche an Einstellungen ausprobiert. X-mal neugestartet, alles ohne Erfolg. Einen ☕ geholt und nachgedacht......

    Die Monitore sind mit Display-Port Kabeln an der Grafikkarte angeschlossen. Ok, ich habe mal das vom entsprechenden Monitor getauscht - kein Erfolg. Dann habe ich das Kabel entfernt und den Monitor mit einem HDMI-Kabel angeschlossen. BÄM, beide Monitore auf 60Hz. Nein, ich werde nicht darüber nachdenken warum, X ist kaputt....

    8e8875b5-564d-4b38-9a36-25943de760e3-grafik.png

    b3786bcd-0456-41f6-829a-e93302de88b0-grafik.png

    Und jetzt ist gut, nicht mehr anfassen 🙂


  • Tja, manche Distros werden bei mir nicht alt 😁

    Ok, was waren die Probleme?

    • Nach dem Standby-Modus konnte ich teilweise kein PW mehr eingeben
    • Ab und zu ging es, aber dann auf dem Desktop Probleme, Firefox Session zerstört usw.
    • Wenn man mal weg war vom PC und zurückkam, konnte man entsperren, die Fenster waren dann aber wild gewürfelt.

    Ich wollte Kubuntu echt mal eine Chance geben, aber das sind fundamental wichtige Funktionen, die meinen Workflow stören 😉

    Was ich mittlerweile weiß, mit zwei 4K Monitoren machen Installationen keinen Spaß, auch nicht auf Linux Mint Cinnamon. Empfehlung, für die Installation immer nur einen Monitor nutzen, dann klappt es auch.

    Ich hatte z.B. bei Linux Mint Cinnamon das Problem mit zwei Monitoren, das nach Booten vom Stick, die Mauseingaben nicht auf dem zweiten Monitor gingen. Blöd wenn das der Standardmonitor ist und ich dann das Installationsicon nicht anklicken kann.

    JA, Linux Desktops sind auch im Jahr 2022 keine Alternative für viele Menschen. Das geht auf M$ sicherlich besser. Wenn mal alle an einem Strick ziehen würden, dann hätte man evt. wenigstens mal einen funktionierenden Installer!? Welchen Desktop der letztendlich installiert wäre ja dann egal. Aber nein, jede Distro kocht sein eigenes Süppchen, das ist einerseits eine Freiheit, die toll ist aber anderseits auch ein unheimlich großes Hindernis.

    Und es bewahrheitet sich mal wieder, ich komme immer wieder zu Linux Mint Cinnamon zurück. Da kommt ja so ca. Juni die neue Version, die dann den Unterbau von Ubuntu 22.04 nutzt, alternativ steht ja mittlerweile auch ein LMDE5 zur Verfügung was als Unterbau Debian Bullseye benutzt.


  • Ein Tag später, mein Linux Mint Cinnamon läuft einwandfrei. Es ist eigentlich so schade, das man bei der Nutzung von anderen Distros so viele Probleme hat. Das kann ja eigentlich nicht nur an meinem PC liegen, ok ist nicht mehr taufrisch, aber ich denke eine weit verbreitete Konfiguration.

    7639a798-79c6-4208-8143-06f4c27767b1-grafik.png

    Auf dem Cinnamon nutze ich den NVidia-Treiber 510 und als Kernel

    frank@frank-MS-7C37:~$ uname -a
    Linux frank-MS-7C37 5.13.0-40-generic #45~20.04.1-Ubuntu SMP Mon Apr 4 09:38:31 UTC 2022 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux
    

    Schade, das ich mir nicht notiert habe, was ich auf dem Kubuntu genutzt habe. Ich denke aber, es war auch der 510 NVidia-Treiber, als Kernel müsste ein 5.15er benutzt worden sein.

    Und nein, ich möchte nicht den KDE Plasma Desktop bashen, den finde ich immer noch sehr ansprechend, der Grund warum ich diesen auch für den Test genutzt hatte. Da es ja auch mit dieser LTS Version nichts wird, werde ich auf die nächste LTS Version warten und dann wieder ausprobieren 😉

    Übrigens wünsche ich mir einen wesentlich komfortableren Installer für Linux, der ist nicht so toll. Sieht zwar gut aus, aber dem Fehlen einfach zu viele Optionen, die ich immer vermisse.

    Zum guten Schluss habe ich mich bei Linux Mint Cinnamon bedankt. Meine neunte Danksagung, jo ich nutze das schon was länger 🙂

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