• @Dude Danke für die Infos. Aktuell liegt mein Augenmerk darauf, mit dem NanoPi R5S meine Proxmox Maschine hier zu ersetzen. Das geht nicht für alles was ich damit mache, aber für das Meiste.

    Die Proxmox Maschine verbrät 40 Watt, der NanoPi R5S so ca. 5 - 6 Watt. Bei den aktuellen Energiepreisen lohnt sich das, vor allen Dingen bei einem Gerät was 24/7 läuft.

    1. Step dabei war, die angeschlossene HDD am USB3-Port als NFS-Freigabe für ein Netzwerk zu benutzen. Das klappt so weit. Probleme bereitete mir, wie man das USB Device beim Start mounten kann. Habe erst mit /etc/fstab rumgemurkst, das ging aber nicht!? Eine Suche im Netz brachte dann den Erfolg.

    Datei /etc/config/fstab

    config global
            option anon_swap '0'
            option anon_mount '0'
            option auto_swap '1'
            option auto_mount '1'
            option delay_root '5'
            option check_fs '0'
    
    config mount
            option uuid '22323032-f620-4142-b43f-afbc53fc1115'
            option enabled '1'
            option target '/mnt/sda1'
            option fstype 'ext4'
            option enabled_fsck '0'
    
    1. Step ist die vollständige IPv6 Funktionalität. Ja, man muss immer ordentlich rum wurschteln, wenn man es nicht 100% durchschaut, aber ich habe es mal wieder hinbekommen 😉

    Netzwerke.png

    Dazu habe ich die vorhandene Netzwerkbrücke, die beiden LAN-Schnittstellen waren zusammen geschaltet, aufgelöst. Ich brauch zwei verschiedene Netzwerke hier bei mir zu Hause.


  • Da habe ich doch glatt vergessen, das man in den NanoPi R5S eine NVMe SSD einbauen kann 🙂 Dann mal los.

    fdisk -l

    Disk /dev/nvme0n1: 931.51 GiB, 1000204886016 bytes, 1953525168 sectors
    Disk model: Samsung SSD 980 1TB                     
    Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
    Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
    I/O size (minimum/optimal): 16384 bytes / 131072 bytes
    

    Wenn ich die NVMe SSD mal mit einem ext4 Filesystem einhänge und dd drüber laufen lasse, sieht das wie folgt aus.

    root@FriendlyWrt:/mnt/nvme# dd if=/dev/zero of=sd.img bs=1M count=2048 oflag=direct,nonblock
    2048+0 records in
    2048+0 records out
    2147483648 bytes (2.1 GB, 2.0 GiB) copied, 7.71164 s, 278 MB/s
    root@FriendlyWrt:/mnt/nvme# dd if=/dev/zero of=sd.img bs=1M count=2048 oflag=direct,nonblock
    2048+0 records in
    2048+0 records out
    2147483648 bytes (2.1 GB, 2.0 GiB) copied, 7.89502 s, 272 MB/s
    

    Weit weg, von dem was da gehen würde, da ich vermute das nur eine PCIe Lane angeschlossen ist, ist das aber nachvollziehbar.


  • @FrankM
    Ja da ist nur eine PCIe2.1 x1 angeschlossen, wichtig wäre die hatten scheinbar Fehler in ihren ersten Versionen

    12.1.1 FriendlyWrt & FriendlyCore: quelle

    • Improved pci-e stability

    aber dennoch ja das könnte schneller sein,


  • @Dude Habe das aktuelle Testimage

    sd-friendlywrt-22.03-docker.....
    

    mal auf eine SD-Karte gebügelt und getestet.

    root@FriendlyWrt:/mnt/nvme# dd if=/dev/zero of=sd.img bs=1M count=2048 oflag=direct,nonblock
    2048+0 records in
    2048+0 records out
    2147483648 bytes (2.1 GB, 2.0 GiB) copied, 8.21167 s, 262 MB/s
    

    Ne, das bringt gar nichts. Ich denke auch das da nicht viel mehr gehen wird. Aber 260MB/s als Speichermöglichkeit IN dem Gerät, ist ja auch nicht so schlecht.


  • Das Ganze mal auf die Spitze getrieben, verbaute NVMe, externe 2,5Zoll HDD und mit Restic Backup der Daten von der HDD auf die NVMe.

    3628996b-5f21-4462-be23-e0854474a972-grafik.png

    203 GB Backup macht die Kiste ganz ordentlich warm 🙂

    Raumtemperatur 26 Grad.


  • Ich habe den NanoPi R5S heute Morgen in Betrieb genommen und den Proxmox mal geparkt.

    Die LAN-Buchsen sind getrennt, hatte ich schon geschrieben. Einmal LAN, einmal DMZ.

    Dazu ein Samba-Server, der am LAN hängt und mir eine USB-Platte als NAS zur Verfügung stellt. Warum Samba? Der NFS-Server war aus Geschwindigkeitsgründen nicht nutzbar. Der Samba-Server ist auch nicht so doll, da ich aber das NAS nur als Datengrab benutze, sollte das passen.

    Außerdem ist noch eine NVMe-SSD verbaut, die mir als Datensicherung des Samba-Verzeichnisses dient. Gesichert werden die Daten mittels Restic und eines Cron Jobs vollautomatisch. So wie ich das schon Jahre mache.

    Die Firewall habe ich so eingestellt, wie ich mir das wünsche. Von DMZ kein Zugriff aufs LAN, aber gerne anders rum. Ansonsten nicht so viel. Die Regeln zum Zugriff über WAN muss ich noch raus werfen!

    Jetzt werde ich das die Woche mal ausgiebig testen, ob das so für mich passt. Wenn das läuft, werde ich an einem WE die Version auf ein aktuelleres Image upgraden, natürlich mit der Docker-Version 😉

    Bis jetzt gefällt mir das, auch wenn es natürlich deutlich Einschränkungen gegenüber eines vollwertigen Rechners hat. Aber, in heutigen Zeiten ist jedes gesparte Watt wichtig - für die Geldbörse!


  • Mal ein erster iperf3 Test

    root@FriendlyWrt:~# iperf3 -c 192.168.3.12
    Connecting to host 192.168.3.12, port 5201
    [  5] local 192.168.3.1 port 38496 connected to 192.168.3.12 port 5201
    [ ID] Interval           Transfer     Bitrate         Retr  Cwnd
    [  5]   0.00-1.00   sec   240 MBytes  2.00 Gbits/sec    0    233 KBytes       
    [  5]   1.00-2.00   sec   249 MBytes  2.09 Gbits/sec    0    262 KBytes       
    [  5]   2.00-3.00   sec   248 MBytes  2.08 Gbits/sec    0    262 KBytes       
    [  5]   3.00-4.00   sec   249 MBytes  2.08 Gbits/sec    0    262 KBytes       
    [  5]   4.00-5.00   sec   248 MBytes  2.08 Gbits/sec    0    262 KBytes       
    [  5]   5.00-6.00   sec   249 MBytes  2.09 Gbits/sec    0    262 KBytes       
    [  5]   6.00-7.00   sec   248 MBytes  2.08 Gbits/sec    0    262 KBytes       
    [  5]   7.00-8.00   sec   244 MBytes  2.04 Gbits/sec    0    262 KBytes       
    [  5]   8.00-9.00   sec   248 MBytes  2.08 Gbits/sec    0    262 KBytes       
    [  5]   9.00-10.00  sec   242 MBytes  2.03 Gbits/sec    0    478 KBytes       
    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    [ ID] Interval           Transfer     Bitrate         Retr
    [  5]   0.00-10.00  sec  2.40 GBytes  2.07 Gbits/sec    0             sender
    [  5]   0.00-10.00  sec  2.40 GBytes  2.06 Gbits/sec                  receiver
    
    iperf Done.
    root@FriendlyWrt:~# iperf3 -R -c 192.168.3.12
    Connecting to host 192.168.3.12, port 5201
    Reverse mode, remote host 192.168.3.12 is sending
    [  5] local 192.168.3.1 port 38500 connected to 192.168.3.12 port 5201
    [ ID] Interval           Transfer     Bitrate
    [  5]   0.00-1.00   sec   270 MBytes  2.26 Gbits/sec                  
    [  5]   1.00-2.00   sec   277 MBytes  2.33 Gbits/sec                  
    [  5]   2.00-3.00   sec   274 MBytes  2.30 Gbits/sec                  
    [  5]   3.00-4.00   sec   273 MBytes  2.29 Gbits/sec                  
    [  5]   4.00-5.00   sec   267 MBytes  2.24 Gbits/sec                  
    [  5]   5.00-6.00   sec   268 MBytes  2.25 Gbits/sec                  
    [  5]   6.00-7.00   sec   276 MBytes  2.32 Gbits/sec                  
    [  5]   7.00-8.00   sec   274 MBytes  2.29 Gbits/sec                  
    [  5]   8.00-9.00   sec   275 MBytes  2.31 Gbits/sec                  
    [  5]   9.00-10.00  sec   274 MBytes  2.30 Gbits/sec                  
    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
    [ ID] Interval           Transfer     Bitrate         Retr
    [  5]   0.00-10.01  sec  2.67 GBytes  2.29 Gbits/sec  10599             sender
    [  5]   0.00-10.00  sec  2.66 GBytes  2.29 Gbits/sec                  receiver
    
    iperf Done.
    

    Zur Erklärung, mein Haupt-PC hängt mit 10G an einem Switch, an diesem Switch ist der NanoPi R5S angeschlossen (2,5G). Der Test erfolgte auf der Konsole des NanoPis.

    Nicht so schlecht 🙂


  • Ich hab mal ein 120 Lüfter drauf gelegt die Temperatur ist runter auf 32°C. Im "normal" Betrieb.


  • Hat jemand eine Idee wie man die GPU deaktivieren kann?


  • @Andy Was ist der Plan und warum? Wenn ich das machen wollte, würde ich das dtbs File bearbeiten.