Ungelöst RockPro64 bootet nicht mehr von sdcard und/oder emmc


  • Hallo zusammen,
    nach längerer Zeit wollte ich die Partitionierung der emmc von meinem RockPro64 'optimieren' (d.h. /boot verkleinern und swap vergrössern). Dazu habe ich die emmc ausgebaut und die Änderungen mit meinem Linux (mit diskparted) durch geführt.
    Nach dem ich die emmc wieder eingebaut hatte, kam bei einschalten nur noch die Meldung:

    U-Boot TPL 2020.01-ayufan-2014-gff2cdd38 (Apr 15 2020 - 17:15:07)
    

    Den U-Boot hatte ich schon vor längerem in den spl geflashed.
    Erst dachte ich, dass durch das verkleinern der /boot Partition der U-Boot die benötigten Dateien nicht mehr findet, aber auch nach entfernen der emmc und dem einstecken einer sdcard kam nur die gleiche Meldung 🤕.
    Im Forum habe ich gelesen, dass es für den spl eine neuere Version des U-Boot gibt, die auch direkt von einer sata-disk und/oder usb booten kann, aber auch das löschen des spl (und flashen der neuen Version) funktioniert nicht 😕.
    Wie kann ich testen, dass ich hier keinen HW defekt habe?
    Und kann ich den spl anders löschen?
    Beim 'Studium' des Boards habe ich gesehen, dass es einen 'recover' gibt. Für was ist der eigentlich da?
    Vorab schon mal vielen Dank für Eure Rückmeldungen und viele Grüße


  • Zum Thema Recovery Button -> https://linux-nerds.org/topic/193/recover-button

    Man konnte doch das SPI auf dem ROCKPro64 abschalten??? Ist soo lange her - ich suche mal.


  • Bild Text

    Sollte die Pins 23 & 25 sein. An Pin 23 steckt an meinem ROCKPro64 auch ein Kabel 😉 Da ich das lange nicht mehr gemacht habe, auf eigene Gefahr!! Das brücken sollte den SPI abschalten, danach sollte die SD-Karte ganz normal booten.


  • @FrankM vielen Dank für die Info 👍. Ich werde das mal probieren 🤓.
    Mal schauen, ob ich den RockPro64 wieder zum laufen bekomme. Ist eigentlich der Backup für meine NextCloud 😌.


  • @FrankM Nochmal vielen Dank für die Infos. Ich habe jetzt auch gefunden, warum der RockPro64 nicht mehr gebootet hat 😇.

    Der erste 'boot' Vorgang über den SPI nach dem Einschalten geht nicht, wenn der Pin 10 der seriellen Konsole angeschlossen ist 🙄 - zumindest bei der FW (u-boot?), die ich im SPI habe. Das ist auch hier beschrieben unter 'Setup a Serial Console (UART)'.
    Da steht nämlich 'Warning: Do not connect RxD (pin 10) until the U-Boot SPL is running (see RK3399 boot sequence) or the SPL will not start' 😇 - und ich habe das auch schon gewusst - aber wieder vergessen 😌.
    Ob das mit der 'neuen' FW für den SPI auch so ist, habe ich aber noch nicht ausprobiert.
    Gibt es dazu schon Erfahrungen?

    Wenn ich richtig gelesen habe, wird der u-boot im SPI eigentlich nicht benötigt, wenn von sd-card oder emmc gebootet wird. Die 'neue' Version(?) ermöglicht aber auch das booten von USB, NVMe, SATA und Network - so verstehe ich zumindest die Aussage hier.
    Damit wäre der (neue?) u-boot im SPI natürlich erheblich flexibler. So ist ein recover mit einem USB Stick möglich und das gefummle mit der SD-Karte (oder einer backup emmc) fällt weg.
    Die Frage ist, ob der u-boot im SPI wirklich zuverlässig ist und welche Kombination (ggf. mit grub?, efi?) reibungslos funktioniert.
    Vielleicht muss ich mir noch ein weiteres Board zum testen kaufen - habe aber gesehen, dass es hier eine neue Version (ohne recovery) gibt - ob die dann wieder kompatibel ist?
    Viele Fragen also 😀 ...
    Viele Grüße Gabs


  • @gabs5807 Danke für das ausführliche Feedback.

    Das mit Pin 10 habe ich schon lange nicht mehr gehabt, benutze aber auch nur noch selten den SPI.

    Was wäre es doch für ein Traum, wenn man einen vernünftigen uboot hätte und man einfach ein Device anhängen könnte und die Kiste davon bootet...

    Bin aber beim ROCKPro64 auch nicht mehr auf der Höhe der Zeit, ich teste da nur noch selten.

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